Besondere Anerkennung für den Kiezkanal
Unser Konzept vom Kiezkanal wurde im Wettbewerb „30 m³ Baukultur – Macht was draus!“ mit einer Besonderen Anerkennung ausgezeichnet. Die inderdisziplinäre Jury, deren Wettbewerb von der Bundesstiftung Baukultur gemeinsam mit ihrem Förderverein ausgerichtet wurde, würdigte damit die konzeptionelle Qualität und das Potenzial unserer Idee für neue Formen analoger Kommunikation im öffentlichen Raum.
Projektbeschreibung
Der Wettbewerb „30 m³ Baukultur – Macht was draus!“ der Bundesstiftung Baukultur lädt dazu ein, genehmigungsfreie Räume von bis zu 30 m³ als experimentelle Gestaltungsräume zu nutzen und neue Formen von Baukultur, Nutzung und Öffentlichkeit zu erproben.
Mit dem Kiezkanal stellen wir die Frage, wie analoge Kommunikationsräume im Quartier neu gedacht und gemeinschaftlich gestaltet werden können.
Im Mittelpunkt steht die Idee eines mechanischen Systems, das Nachrichten physisch zirkulieren lässt und analoge Kommunikation sichtbar, zugänglich und erlebbar macht. Menschen können Botschaften hinterlassen, weitergeben und aufeinander reagieren – niedrigschwellig und ohne digitale Voraussetzungen. Der Kiezkanal stößt Gespräche an, sammelt Themen aus dem Quartier und ermöglicht Austausch jenseits klassischer Veranstaltungsformate. Der Kiezkanal versteht sich dabei als offenes Werkzeug für Nachbarschaft, Dialog und lokale Öffentlichkeit.
Die konzeptionelle Ausarbeitung entstand in einer kollaborativen Entwicklungsphase mit Studierenden der Technischen Universität Berlin, Partner:innen aus dem Hochschulnetzwerk Zukunft findet Stadt sowie dem Büro für gesellschaftliche Sonderaufgaben.
Aktuell arbeiten wir daran, Möglichkeiten für eine mögliche Umsetzung und Nutzung des Kiezkanals auszuloten. Bei Interesse an einer Zusammenarbeit oder Weiterentwicklung freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme.
